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Festveranstaltung zu 65 Jahre Anwerbeabkommen mit der Türkei
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Nach Ausschreitungen: US-Regierung rät bei Frankreich-Reisen zur Vorsicht
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UEFA erhöht Druck: 42 Fragen an Infantino
Prozess gegen drei Polizisten wegen brutaler Festnahme eines schwarzen Franzosen
Ein Polizist hatte ihm einen Schlagstock in den Po gerammt: Die gewaltsame Festnahme des damals 22 Jahre alten Théo Luhaka, eines Franzosen mit afrikanischen Wurzeln, hatte 2017 in Frankreich großes Aufsehen erregt. Von Dienstag an müssen sich drei Polizisten wegen ihres Gewalteinsatzes vor Gericht verantworten. Den Vorwurf der Vergewaltigung hatte die Staatsanwaltschaft fallengelassen.
Der junge Mann, der sich vor der Festnahme keines Vergehens schuldig gemacht hatte und sich heftig dagegen wehrte, trug eine lebenslange Behinderung davon. Der Vorfall, von dem sich mehrere Videos in den Online-Netzwerken verbreiteten, hatte zu gewaltsamen Unruhen in Pariser Vorstädten geführt. Die Polizisten wurden nach einer internen Untersuchung zunächst nur mit leichten Sanktionen belegt, was die Menschenrechtsbeauftragte Claire Hédon nach einer mehrjährigen Recherche 2020 massiv kritisierte.
F.Qawasmeh--SF-PST