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Iran richtet zwei Männer wegen Angriffs auf Moschee hin
Im Iran sind zwei Männer wegen eines Angriffs auf eine bedeutende schiitische Pilgerstätte öffentlich hingerichtet worden. "Die Todesurteile gegen zwei der Täter des Terroranschlags" auf die Moschee Schah Tscheragh in der südiranischen Stadt Schiras seien vollstreckt worden, hieß es auf der Website der iranischen Justizbehörde, Misan Online.
Bei der Attacke im vergangenen Jahr waren 13 Menschen getötet worden. Das Mausoleum Schah Tscheragh, das Ziel des Angriffs war, ist eine bedeutende schiitische Pilgerstätte im Iran. Zu dem Angriff im vergangenen Oktober hatte sich die sunnitische Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) bekannt.
Im März hatte ein iranisches Gericht die beiden Männer wegen "Korruption auf Erden, bewaffneter Rebellion und Handlungen gegen die nationale Sicherheit" zum Tode verurteilt. Außerdem wurden ihnen Mitgliedschaft im IS und "Verschwörung gegen die Sicherheit des Landes" vorgeworfen. Sie hätten den Haupttäter des Angriffs auf die Moschee unter anderem mit Logistik und Waffen unterstützt.
Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna wurden die Männer im Morgengrauen auf einer Straße in Schiras hingerichtet.
Drei weitere in dem Fall Angeklagte waren zu Haftstrafen von fünf, 15 und 25 Jahren wegen Mitgliedschaft in der Dschihadistenmiliz IS verurteilt worden.
Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Amnesty International richtet abgesehen von China kein Land so viele Menschen hin wie der Iran. Vergangenes Jahr wurden in der Islamischen Republik demnach 582 Verurteilte gehängt. Dies war laut Amnesty die höchste Zahl an Hinrichtungen im Iran seit 2015.
M.Qasim--SF-PST