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Sieben Jahre Haft für 33-Jährigen in Berlin nach Erstechen von E-Scooter-Fahrer
Das Berliner Landgericht hat einen 33-Jährigen zu sieben Jahren Haft verurteilt, der mit dem Fahrrad einem E-Scooter-Fahrer nacheilte und ihn erstach. Ismet Ö. wurde am Freitag des Totschlags schuldig gesprochen, wie eine Sprecherin sagte. Den Feststellungen des Gerichts zufolge hatten beide Männer am 2. Oktober des vergangenen Jahres im Ortsteil Schöneberg einen verbalen Streit.
Als Ö. den anderen auch körperlich angegriffen habe, habe dieser versucht, mit einem E-Scooter zu flüchten. Der Angeklagte sei dem Mann mit dem Rad nachgeeilt, habe ihn eingeholt und ihn dann mit dem Messer in den Leistenbereich gestochen. Anschließend flüchtete er laut Anklage. Das Opfer erlag trotz Notoperation am Tags darauf seinen Verletzungen.
Die Strafkammer lag mit ihrem Urteil knapp unter dem Antrag der Staatsanwaltschaft, welche acht Jahre Haft gefordert hatte. Die Verteidigung plädierte auf einen Freispruch - und hilfsweise auf eine Freiheitsstrafe von maximal drei Jahren.
R.Shaban--SF-PST